Sehen in der 3. Dimension

Die funktionale Optometrie misst die Sehkraft und zugleich die Koordination der Augen, so wie wir sie z.B. beim räumlichen Sehen einsetzen. Nur wenn die ungetrübte Sehschärfe beider Augen gegeben ist, kann unser Gehirn die Umgebung in der 3-Dimension – also räumlich – wahrnehmen. Diese Fähigkeit benötigen wir laufend im Alltag, ob beim Autofahren oder beim Sport.

Die funktionale Optometrie misst die Sehkraft und zugleich die Koordination der Augen, so wie wir sie z.B. beim räumlichen Sehen einsetzen. Nur wenn die ungetrübte Sehschärfe beider Augen gegeben ist, kann unser Gehirn die Umgebung in der 3-Dimension – also räumlich – wahrnehmen. Diese Fähigkeit benötigen wir laufend im Alltag, ob beim Autofahren oder beim Sport.

Mit dem 3D-Sehen können wir Entfernungen und Tiefen korrekt abschätzen. Das ermöglicht uns, unsere visuellen Potenziale voll auszuschöpfen und schneller zu reagieren. Aber auch eine bessere Koordination und Regeneration des Auges wird durch Sehhilfen – gerade beim Sport – gewährleistet.

In jedem Fall bedeutet ein insgesamt gut funktionierender Sehprozess weniger Arbeit für Körper und Gehirn. Ein Viertel unserer Energie wird für die Gehirnleistung benötigt, ein guter Teil davon für die Verarbeitung der Seheindrücke. Visuelle Informationen sollen rasch und präzise ans Gehirn weitergegeben werden können.

Sehkorrektur zur eigenen und fremden Sicherheit

Schon kleine Unterschiede in der Schärfe oder der Koordination beeinträchtigen die Qualität des Gesamtbildes oder erschweren unsere räumliche Wahrnehmung. Entfernungen im Straßenverkehr können dann schlecht einordnet werden, die Flugkurve des Tennisballs nicht präzise erfasst oder die Geschwindigkeit beim Skifahren unterschätzt. Auch latentes Schielen – wie es z.B. bei 6% aller schulpflichtigen Kinder in Deutschland auftritt – kann das 3D-Sehen verhindern oder erschweren. Das Gehirn blendet hier das schlechtere Bild einfach aus oder es benötigt eine gewisse Zeit, um ein mehrdimensionales Bild zu erzeugen. Dabei ist das Auflösungsvermögen umso besser, je größer der Augenabstand und je größer die Sehschärfe ist.

Das räumliche Sehen ist die höchste Stufe des beidäugigen Sehens (Binokularsehen). Das einäugige Sehen (Monokularsehen) ermöglicht nur eine scheinbare räumliche Wahrnehmung. Zusätzliche Mechanismen wie Perspektive, Kontrast, Erfahrungswerte und Bewegung unterstützen das räumliche Sehen. Deshalb sind selbst Menschen, die auf einem Auge blind sind oder aus anderen Gründen nicht räumlich sehen können, durchaus in der Lage, sich Kaffee einzuschenken – oder Auto zu fahren.

Dennoch reduziert sich das 3D-Sehen deutlich, wenn durch Kurz- oder Weitsichtigkeit das Zusammenspiel beider Augen eingeschränkt ist. Das Gehirn entscheidet dann situativ, ob es beide Augen oder nur das Führungsauge verwendet um die Sehaufgaben zu erfüllen. In Stressmomenten oder bei Müdigkeit kann es dann partiell zum „einäugigen“ Sehen kommen, obwohl beide Augen offen sind. . Für einige Berufe ist einwandfreies Stereosehen unerlässlich, beispielsweise für LKW-, Bus- oder Taxifahrer oder für Piloten.

Massanzug für Ihre Augen

Gerade im Sport kommt es durch Fehlsichtigkeit oft zu einer verzögerten Wahrnehmung, die die entscheidenden Millisekunden und Sekunden kosten. Gerade deshalb ist es so wichtig, das Sehverhalten genauer zu testen, als „nur“ auf Kurz-, oder Weitsichtigkeit. Perfekte Sehverarbeitung stellt also nicht nur „scharf“, sondern berücksichtigt auch die eigene Koordinationsleistung der Augen.

Nach funktional-optometrischen Tests können wir von Sportoptiker mit Ihnen die individuellen Maßnahmen planen und umsetzen:

  • Korrektur einer Fehlsichtigkeit mit einer Brille oder Kontaktlinsen
  • einfache Übungen zur Verbesserung der Koordination
  • zur Erweiterung des peripheren Sehens
  • Training zur Entspannung der Augenmuskulatur

https://www.sportoptiker.at/sportoptik/